Die Verheißung weitergeben

Apostel Wittich besuchte am 4. Februar 2024 die Gemeinde Gera. Ein Priester wurde in den Ruhestand versetzt und ein Vorstehervertreter ernannt.

Eingehend auf das Chorlied „Heilig, heilig ist Gott“ rief der Apostel auf, den Sonntag heilig zu halten. Der Dienst Gottes ist heilig. So rief er die Gläubigen auf in den Gottesdienst zu kommen um zu beten, zu singen, Gemeinschaft zu haben, das Evangelium zu hören, Abendmahl zu feiern.

Petrus war ein unerschrockener Kämpfer für das Evangelium. Wie er umgekehrt ist vom Leugner zum Streiter ... so rief er auch zur Umkehr auf. Für die Judenchristen war es ein Kulturwechsel, nicht mehr zu Opfern wie die Väter. Mit Jesus hat das Opfer eine ganz andere Qualität erlangt.

Unter dem Wort aus Apg 2,39 „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“  verdeutlichte der Apostel, welche Verantwortung den Eltern und der Gemeinde zukommt, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, „Wir gehören zusammen“ !

Die Kinder sind heute ganz anderen Anforderungen und Gefahren in der Schule und im Leben ausgesetzt. Neben den sozialen Medien kommen Ängste durch Mobbing hinzu. Unsere Aufgabe ist es in die nächste(n) Generation(en) die Zusage  hineinzutragen „ich bin bei Euch, alle Tage“.

Ist die Gemeinde „Enkel-kompatibel“ oder haben wir die Heranwachsenden schon an die sozialen Medien verloren? Der Apostel stellte fest, wir haben sie noch nicht verloren. Wir müssen ihnen das Evangelium aber vorleben und sie und ihre Art zu glauben annehmen.

Das Evangelium wird weitergetragen zu den Kindern mit Unterweisung, mit Überzeugung und mit Ermutigung. Wir brauchen weniger Mundwerker und mehr Handwerker. So gehört Ermutigung und Zutrauen dazu, dass die junge Generation das Evangelium in die Zukunft trägt. ... auch die Art und Weise wie wir das Heilige Abendmahl feiern. Feiern wir es wie Jesu, als ein Fest unter Freunden.

Nach der Feier des heiligen Abendmahls setzte Apostel Wittich Priester Stefan Frank nach rund 38 Jahren Amtstätigkeit, davon 33 Jahre im priesterlichen Dienst, in den Ruhestand. Der Apostel sprach ihm und seiner Familie seinen herzlichen Dank aus. Er würdigte Priester Franks unermüdlichen Dienst und seine Treue - auch in ganz dunkler Stunde.

Zur Unterstützung des Vorstehers, Hirte Heiko Kappler, wurde Priester Karsten Kappler zum Vorstehervertreter ernannt.

Als Schlusslied erklang das Chorlied 260 „Herr, unser Gott, dich loben wir“, welches - nach Meinung des Apostel - noch viele weitere Strophen haben sollte.