Botschaft nach Ostern: „Jesus macht Mut!“

Am 20. März 2022 erlebten die Geschwister aus der Gemeinde Auerbach im Vogtland einen Festgottesdienst mit Apostel Ralph Wittich.

Als Bibelwort diente Johannes 21, 3.4:

„Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.“

Worum ging es?

Die Jünger hatten mehrfach Jesus als Auferstandenen erlebt. Doch sie waren mit diesen Geschehnissen überfordert: Wie kann das sein? Jesus war gekreuzigt worden. Tot ist tot – oder nicht?
Um diese Verunsicherung abzuschütteln brauchten sie Vertrautes um sich. Was lag da näher als wieder in ihre Berufe, in ihr Zuhause, in die gewohnte Umgebung zurückzukehren? Als Petrus seinen Entschluss kundtat, an den See Genezareth (auch Galiläisches Meer oder See von Tiber bzw. See von Tiberias genannt) zurückzukehren, schlossen sich weitere Jünger ihm an: Thomas, der Zwilling genannt wird, Nathanael aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus - Jakobus und Johannes - und zwei andere seiner Jünger
, die nicht näher namentlich benannt worden sind.

Obwohl sie in „ihre Vergangenheit“ flüchteten blieb ihnen trotz Berufserfahrung der Erfolg beim Fischfang in besagter Nacht, um die es im Bibelwort geht, verwehrt. Am Morgen kehrten sie unverrichteter Dinge ans Ufer zurück. Dort wartete bereits Jesus auf sie. Er begegnete ihnen also wiederholt in ihrem Alltag und gab ihnen den Rat, die Netze zur anderen Seite auszuwerfen. Sie befolgten trotz ihres Fachwissens als Fischer seinen Rat und kamen mit prall gefüllten Netzen zurück.

Was sagt uns diese biblische Begebenheit?

  • Die Anwesenheit von Thomas und Nathanael, zwei Skeptikern, zeigt, dass diese Begebenheit glaubwürdig ist.
  • Jesus bleibt sich treu. Er tut als Auferstandener genau das gleiche wie als Mensch: Er sorgt sich um das leibliche und das seelische Wohl der Menschen. Seine Personalität blieb über den Tod hinaus erhalten. … ein Ausdruck seiner Beständigkeit.
  • Jesus gibt Unterweisung/Ratschläge, Gnade und Alltagshilfe.
  • Er macht Mut, indem er Zeichen setzt. Denn durch „die Gnade der Verhinderung“ konnten Petrus und Gefolge einen viel größeren Fang an Land ziehen.

Lasst uns deshalb nie aus den Augen verlieren:

  • Gott schenkt sein Wort, dass Bestand hat.
  • Nehmen wir den Rat Gottes und Jesu’s an.
  • Seien wir nicht nur Hörer des Gotteswortes sondern Täter.
  • Auch wenn Zweifel kommen lasst uns nicht beirren: Unsere Vorhaben werden mit Gottes Hilfe gelingen.
  • Vertrauen wir darauf, dass sich Geduld lohnt. Denn vielleicht zeigt sich in naher Zukunft, dass der eingeschlagene Weg, den Gott uns gezeigt hat, besser für uns ist.
  • Lösen wir uns von Vergangenem. Das ist ein Prozess und er bedeutet auch zu vergeben.
  • Glaube und Liebe sind die Fundamente, um mutig und vertrauensvoll in die Zukunft zu gehen und neues entstehen zu lassen. Denn durch Glauben und Liebe werden wir erkennen was für die Weiterentwicklung unserer Seele nötig ist.