Verspätete Konfirmation

Verspätet, aber mit großer Dankbarkeit konnte am 11. Oktober 2020 die Gemeinde Altenburg einen Gottesdienst mit Konfirmation feiern. Die Einhaltung des Hygienekonzeptes tat der Freude darüber keinen Abbruch.

Den Gottesdienst stellte der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes Plauen, Stefan Standke, unter das Bibelwort aus Hebräer 8, Vers 10:

 „Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

Die Predigt hatte eine persönliche Prägung und auf den Konfirmanden zugeschnitten. Zugleich waren die Aussagen für alle Gottesdienstteilnehmer einer Erinnerung, bereits gegebene Versprechen – und besonders die gegenüber dem großen Gott- nicht als Plicht oder Last zu empfinden. Das leben freiwillig nach Gott auszurichten kann ein erfüllter und  gesegneter Weg sein. Zahlreiche weitere Hinweise für einen „Weg der Freiheit“ folgten. Dieser Weg beginnt für den Konfirmanden Moritz Standke in Eigenverantwortlichkeit und jederzeit von Gott geschenkter Orientierung mit dem Tag der Konfirmation.

Nach dem Predigtteil und der Feier des Heiligen Abendmahls richtete der Bezirksvorsteher noch einige Worte an den Konfirmanden. Vor dem Altar stehend wurde er gebeten, sein Konfirmationsgelübde zu sprechen. Das anschließende Gebet war von der Dankbarkeit für Gottes Führung bisher und der Bitte um weitere Begleitung für den Konfirmanden geprägt.

Nach dieser Segenshandlung konnten alle Gottesdienstteilnehmer ihre persönlichen Wünsche dem Konfirmanden entgegenbringen. Wie im gesamten Gottesdienst mit eingeschränkten Möglichkeiten für die musikalische Mitgestaltung mussten auch hier die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden.