Suche nach bekannten oder unbekannten Schätzen

Beim jährlich stattfindenden Ökumenischen Straßenfest in Greiz machten sich die Christen der Stadt und ihre zahlreichen Gäste gemeinsam bewusst, welche Schätze beim Christ, beim Nächsten oder in der Region vorhanden oder noch zu entdecken sind.   

Viele hundert Christen der Stadt kamen am ersten Sonntag im September zusammen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und den Tag beim anschließenden friedlichen Getümmel auf dem Kirchplatz zu genießen. Dazu hatte das Vorbereitungsteam mit Vertretern der verschiedenen evangelischen, der katholischen, der apostolischen, der methodistischen und der neuapostolischen Gemeinden sowie der Lebenszeichengemeinde ein feierliches und zugleich spannendes Tagesprogramm vorbereitet.

Im ökumenischen Gottesdienst konnten der Pfarrer Michael Riedel, die Bischöfin Elke Heckmann und die Fürbittgemeinschaft auf Schätze aufmerksam machen, die man sich immer wieder einmal bewusst machen sollte. Wenn welche noch verborgen sind, dann lohnt es sich, danach zu suchen. Das können solche Schätze sein, wie

  • der christliche Glaube,
  • die Gesundheit,
  • recht sehen zu können und nicht alles nur durch die „rosarote Brille“ zu bewerten,
  • die Zufriedenheit,
  • die Bewahrung des Friedens,
  • ein liebender Umgang mit dem Nächsten usw.

Symbolisch wurden dafür versteckte Schatzkugeln in der Stadtkirche zusammengetragen.

Nach einer Stärkung auf dem Kirchplatz mit Suppen oder Gegrilltem, später auch ein reichhaltiges Kuchenangebot, gab es zahlreiche Angebote zum Mitmachen, der Musik zu lauschen oder Zeit zum Nachdenken. Mancher nutzte diesen Nachmittag unter freiem Himmel dazu, neue Freunde zu finden. Auch diesen Schatz gilt es immer wieder zu suchen. Ein  Quiz, bei dem es um bauliche Schätze der Stadt ging, fand große Beteiligung und prämierte Gewinner.

Den Abschluss bildete die gemeinsame Andacht. Schon jetzt blickt das harmonisch arbeitende Vorbereitungsteam auf das nächste, christliche Straßenfest. Wir reden und feiern miteinander und zeigen den Mitbürgern, dass wir Christen zwar unterschiedlich sind, aber viele wesentliche Gemeinsamkeiten haben.