Ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender von Gera

Schon lange vorher kam immer wieder die Frage auf „wann macht Ihr Euer Adventskonzert in diesem Jahr“?   

Alle Jahre wieder- oder ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender von Gera.

Es waren also Erwartungen da. Das ist für die Durchführenden schön zu hören. Es erhöht aber auch die Aufregung, um Erwartungen nicht zu enttäuschen.

Viele fleißige Helfer fanden sich ein, um die Gäste ab 15.00 Uhr zu empfangen und sie in adventliche Stimmung zu versetzen. Mit Weihnachtgebäck, Kaffee oder Tee und alkoholfreiem Punsch konnte man sich wunderbar austauschen über Erfahrungen oder Erwartungen. Eine Fotowand bot Gelegenheit ein Erinnerungsfoto vor einer weihnachtlichen Kulisse zu schießen.

Pünktlich 17.00 Uhr begann das Konzert. Texte und Titel konnten durch eine Präsentation an der Projektionswand von den rund 180 Besuchern, darunter 80 Gäste, verfolgt werden. Die Programmfolge spannte einen Bogen von der so unruhigen Welt hin zur stillen Nacht. Die Orgel begann mit „0 Welt ich muss dich lassen“. Über Vorträge der Instrumentalgruppen, wie „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“ kam der Chor mit „Maria durch einen Dornwald ging“ zum Einsatz. Die Kinder sangen „In der Nacht von Bethlehem“.

Zwischenzeitlich kam ein kurzer Vortrag, um die diesjährige Spendenaktion vorzustellen. Es geht darum im Jemen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Mit den Spenden können Familien eine kleine Hühnerfarm, Material für einen Stall, Futter für ein Jahr sowie Schulungen zur Zucht und zur ausgewogenen Ernährung erhalten. Frauen lernen, wie sie mit dem Verkauf von Eiern ein eigenes Einkommen erwirtschaften können.

Es gab dann die Möglichkeit für die Konzertbesucher mitzumusizieren. Durch eine vor dem Konzert durchgeführte Umfrage sangen alle gemeinsam „Adeste fideles“. Der Chor beendete das Programm mit dem Lied „O holy night“.

Bezeichnend für die freudige Stimmung an diesem Nachmittag war der Wunsch nach einer Zugabe. Es kam die Bitte auf, doch gemeinsam „Joy to the world“ zu singen. Damit wurde noch ein gemeinsamer Schlusspunkt gesetzt.

Bei Gesprächen und leckerem Fettbrot klang der Nachmittag aus.