Jahresauftakt für die Jugend im Kirchenbezirk Plauen

Zu Beginn des neuen Jahres waren die Jugendlichen des Kirchenbezirkes Plauen zum Jugendgottesdienst nach Hermsdorf eingeladen. Neben Stärkung der Seele durch Wort, Musik und Gesang sowie einer personellen Veränderung im Bezirk gab es nach dem Gottesdienst auch noch Stärkung für den Körper.

Unter kraftvollem Orgelklang und freudigem Gemeindegesang zogen die priesterlichen Jugendseelsorger angeführt vom Bezirksältesten Stefan Standke in die Gemeinde ein. Der Bezirksvorsteher begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und legte das Bibelwort aus Matthäus 20,32 zu Grunde. Nach der Bibellesung durch Florian Falke aus der Gemeinde Altenburg ging der Dienstleiter zunächst näher auf die Heilung der Blinden durch Jesus Christus ein. Dabei machte er deutlich, dass Jesus sich jedem Einzelnen zuwendet und auf dessen Wünsche eingehen kann.

Der zum Mitdienen gerufenen Diakon Tobias Scheffel aus der Gemeinde Hermsdorf rief die Anwesenden dazu auf, die „Blinden“, die also Jesu Hilfe dringend bedürfen, vorzulassen und sich ihnen nicht in den Weg zu stellen.

Diakon Martin Tröger aus Hermsdorf stellte die Allmacht und Güte Gottes mit Hilfe des Liedtextes von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten treu und still umgeben“ heraus. Priester Christian Geithner aus der Gemeinde Schleiz ging danach in seinem Predigtbeitrag auf die Frage auf dem Einladungsflyer „Darf ich mit dir gehen?“ ein.

Zwischen den Wortbeiträgen erklang ein buntes Musikprogramm durch Solistin, Chor, Gemeinde, Klavier oder eine Instrumentalgruppe. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Monique Röhlig aus Schleiz vor den Altar gerufen. Bezirksältester Standke entband sie auf eigenen Wunsch von der Ernennung zur Bezirksjugendbeauftragten nach etwa zweijähriger segensreicher Tätigkeit. Er dankte ihr im Namen des ganzen Kirchenbezirkes und wünschte ihr alles Gute für ihre vielfältigen anderen Aufgaben in Gemeinde und Bezirk in der Kinderseelsorge und als aktive Musikerin.

Nach dem Gottesdienst durften für viele der Brunch und die Gespräche miteinander nicht fehlen. So wurde im Foyer der Kirche noch gut gegessen und getrunken, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten.

Die Jugendbetreuer fanden nach dem Gottesdienst noch Zeit für eine kurze Besprechung, bei der die vielen Vorhaben im neuen Jahr thematisiert waren.