Versöhnung - die Liebe Christi drängt dazu

Den Weg der Versöhnung gemeinsam zu beschreiten nahmen sich Christen aus unterschiedlichen Gemeinden und deren Traditionen der Stadt Gera vor.

Am Denkmal der Geraer Synagoge begann der Weg mit einem gemeinsam gesungenen israelischen Lied „Schalom chaverim“ - „Friede sei mit Euch“.

In der Trinitatiskirche feierten die versammelten Gemeinden unter dem biblischem Leitspruch „Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns“ einen bewegenden Gottesdienst. Mit vielen Liedern, Gebeten und einer Mauer aus 12 beschrifteten Steinen wurde das Sündenbekenntnis sehr eindrucksvoll gestaltet. All die Eigenschaften, Taten und Einstellungen, die trennend zu Gott und dem Nächsten wirken, bildeten eine Mauer. Diese kann durch die Liebe Christi zu einem verbindenden Kreuz umgestaltet werden.

Mit den Liedern „O Herr, nimm unsere Schuld“ und „Ich glaube an den Vater“ konnte musikalisch der Weg beschritten werden, allem Trennenden zu begegnen und die Versöhnung zu bezeugen. Der Auftrag eines jeden Christen ist es, Schuld, Spaltung und Abgrenzung innerlich zu überwinden und nach Versöhnung zu streben.