Zum Eifern motiviert

Apostel Rolf Wosnitzka besuchte die Gemeinde in Auerbach/V. Glaubensgeschwister aus den Gemeinden Lengenfeld und Falkenstein waren mit zugegen.

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort Titus 2,14 zugrunde:

„…der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken.“

Apostel Wosnitzka verdeutlichte, dass dieses Bibelwort eine Aufgabe beinhaltet, nämlich fleißig zu sein zu guten Werken. Aber warum sollten wir das tun? Nun, Jesus hat uns vorgelebt, wie wir uns tagtäglich verhalten soll(t)en. Zudem opferte er sich für uns am Kreuz. Und sein Vater ist uns stets nah - in allen Lebenssituationen, obwohl wir ihn schon oft enttäuscht haben. Dennoch blieb er stets an unserer Seite. ... also genug Gründe, um Gutes zu tun.

Wie können wir Gott und seinem Sohn für ihre Taten danken?

Indem wir eifrig sind und gute Werke vollbringen. Eifer kann man gleichsetzen mit Tatendrang. Es sollte uns also danach drängen, aktiv zu werden … also ohne Anstoß von Anderen.

Wann drängt es uns Gutes zu tun?

Wenn uns bewusst ist, dass Gott unser Lebensweg-Bereiter und -begleiter ist, der uns hilft, berät und unterstützt. Er verwehrt uns seine Gnade nicht.

Was sind gute Werke?

  • dem Teufel, seinem Werk und Wesen entsagen – das ist das kleine 1x1 der Christen, ihre Tagesaufgabe
  • Verlangen nach Gottes Wort haben
  • gemeinsam beten
  • für den Nächsten da sein
  • Gottes Gnade suchen
  • Gottes Willen verkünden

Warum ist von Zeit zu Zeit ein Motivationsschub notwendig?

Ein bekanntes Sprichwort besagt: „In der Länge liegt die Last.“ Je länger ein Ereignis auf sich warten lässt, umso schneller kehren Ernüchterung, Resignation und Enttäuschung ein. Drum lassen wir uns nicht entmutigen, weil wir nicht den Zeit-Plan Gottes kennen. Bringen wir uns vielmehr ein in Gottes Werk. Denn „Gutes tun tut gut.“

Während dieses Gottesdienstes spendete Apostel Wosnitzka den Auerbacher Glaubensgeschwistern Diakon i. R. Klaus Seidel und seiner Frau Christine den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit. In seiner Ansprache hob der Apostel hervor, dass Segen eine besondere Kraft ist, die zum Einsatz kommt, wenn man sie braucht. Das Goldene Paar hat in seinen 50 Jahren Ehe Auf und Ab’s erlebt und mit Gottes Hilfe durchlebt. Sie haben sich stets zum Altar des Herrn hin ausgerichtet. Mit seiner Hilfe und seinem Segen meisterten sie die Klippen des Lebens. 

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Doch wir dürfen auf Gott und seinen Sohn bauen, uns auf sie verlassen. Gottes Segen lässt uns eifrig, dankbar und freudig sein. Das möge unsere Motivation weiter fördern und uns fordern.