Ein Weg zu dauerhafter Freude

Die vogtländische Gemeinde Reichenbach erlebte nach der Umstrukturierung der Gebietskirchen in Nord- und Ostdeutschland erstmals den Bezirksapostel Rüdiger Krause, der aus Hamburg anreiste. Seine Freude über den Besuch füllte die Predigt, das gesamte Gemeindezentrum und sie sprang auf die fast 200 Gottesdienstbesucher über. 

Trotz seines ersten Besuches der Gemeinde Reichenbach/Vogtl. bekundete der Kirchenpräsident der Gebietskirche seine Freude darüber, dass er viele der Anwesenden aus anderen Begegnungen wieder erkannte. Gott sieht noch weit tiefer. Einige Gemeindemitglieder aus den benachbarten Göltzschtalgemeinden Lengenfeld, Auerbach und Falkenstein konnten ebenfalls anwesend sein.

Alle Gottesdienste und Begegnungen, aber auch jedes Tun, jede Rede und jedes Denken soll zur Ehre Gottes geschehen. Mit dieser Erinnerung an das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche diente der Gottesdienst zum Innehalten und zur Standortanalyse im christlichen Dasein aller Gemeindemitglieder.

Den Gottesdienst stellte der Bezirksapostel unter das Bibelwort aus Johannes 15, Vers 11:

Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.

In allem Auf und Ab, was das Leben mit sich bringt, kann seine Freude jedes Leben wesentlich bereichern und zukunftsorientiert gestalten. Dabei ist mit  „seine Freude“  die von Jesus Christus aus dem Kontext des Bibelwortes gemeint. Wenn  diese Freude im Christsein gelebt werden will, dann ist es ein gangbarer Weg im alltäglichen Leben und im Gemeindeleben Prioritäten zu setzen:

  • Zeit haben für den Herrn – Lob und Dank dabei eine besondere Bedeutung zumessen
  • den Liebesbund mit Gott beleben – ein Zweckbündnis reicht nicht aus
  • die geschenkte Freude bewahren – Ärger kann ganz schnell die Freude rauben
  • Gauben und Vertrauen in Gott und Jesu erhalten – erlebte Grenzsituationen wollen das schnell kaputt machen
  • um die Fähigkeit des Überwindens ringen – Versuchungen nehmen schnell die dazu notwendigen Kräfte
  • in der Hoffnung auf die Zukunft beim Herrn zu bleiben – das drückt sich in der Vorfreude aus.

Der Weg, dass die Freude Jesu das Leben bestimmen kann ist nicht durch faule Kompromisse machbar sondern ein Entwicklungsprozess.

Der Gottesdienst wurde durch den Gemeindechor, Orgelbegleitung, Gesangsquartett sowie gemeinsamen Gesang und verschiedene Streichervorträge würdevoll umrahmt. In den Predigtzugaben unterstrichen der zuständige Apostel Rolf Wosnitzka und der stellvertretende Vorsteher des Kirchenbezirkes Plauen, Bezirksevangelist Ralf Wilhelmi, die Ausführungen des Bezirksapostels und ergänzeten den Predigtinhalt treffend.