Schön dabei zu sein

Vielfach Freude bringt jedes Jahr die Adventszeit. Die Gemeinde Pausa mit ihrem zahlreichen Nachwuchs teilt diese Freude gern aus, ob im Altenheim der Diakonie, bei der eigenen Weihnachtsfeier mit zahlreichen Gästen oder im Erleben der Entwicklung der vielen musikalischen Begabungen in der Gemeinde.

Unter dieser Überschrift standen traditionsgemäß am 2. Adventswochenende zwei "Musikalische Weihnachtsfeiern" in Pausa - am Samstag im Altenheim Martinsberg und am Sonntag im eigenen Kirchenraum.  Im Altenheim wurden spontan einige pflegebedürftige Bewohner mit ihren Betten zum Zuhören gebracht. Und am Sonntag war die Kirche trotz heftigem Schneegestöber mit fast 80 Besuchern sehr gut gefüllt.

Mit einem „Ehre sei Gott in der Höhe“ - stimmgewaltig vorgetragen von Saxophon und Chor -  startete das etwa einstündige Programm. Gleichzeitig knüpfte dieser Titel eine Verbindung zum diesjährigen Jahresmotto „Ehre sei Gott, unserem Vater!“ Jemanden die Ehre geben heißt auch, ihm nahe zu sein. 40 liebe Gäste gaben der Gemeinde die Ehre - und sie wiederum gibt gerne Jesus, dem Gottessohn, die Ehre. Grundgedanke der Adventsveranstaltungen war, jedem Kind einen angemessenen Beitrag zu ermöglichen und alle Instrumente zu berücksichtigen. So waren Kinder, Musiker und Sänger, Orgel- und Klavierspieler sowie Bläser in vielfältiger Weise zu erleben. Besonderer Schwerpunkt im Programm bildete  das gemeinsame Musizieren. Premiere hatten die „Goldenen Vier“, ein Quartett aus Saxophon, Querflöte, Horn und Posaune - alle mit goldglänzenden Instrumenten.  Die Kinder mit Rhythmusinstrumenten, Flöten, Klavier oder Triangel und Rassel bereicherten das Miteinander. Als Moderation "fungierte" in bewährter Weise eine Präsentation. Mit gemeinsamem Gesang bekannter Weihnachtsweisen begann und endete die Programmfolge und mancher Ohrwurm rumort noch weiter...

Es bleibt die Freude über den Reichtum der Gemeinde mit so vielen Begabungen. Es bleibt die Dankbarkeit über gemeinsames Aktivsein und die Vorfreude auf das nächste DABEISEIN. Ein ehrfürchtiges Dankeschön geht nach oben zum Allmächtigen, dem Vater der Liebe, für die junge, wachsende Gemeinde, die im Januar 2018 seit 114 Jahren besteht.