Weihnachten kann kommen ...

Weihnachten kann kommen - so könnte man die Stimmung nach dem Konzert in der Pößnecker Stadtkirche ausdrücken. Bekannte und weniger bekannte Melodien wechselten sich ab, ob in englischer, deutscher oder lateinischer Sprache gesungen, ob einfühlsam, lieblich oder beschwingt vorgetragen, ob als reines Instrumentalstück, solistisch oder als Chorsatz dargeboten.

Weihnachten kann kommen - so könnte man die Stimmung nach dem Konzert in der Pößnecker Stadtkirche am Sonntag, dem 16. Dezember 2007 ausdrücken. Bekannte und weniger bekannte Melodien wechselten sich ab, ob in englischer, deutscher oder lateinischer Sprache gesungen, ob einfühlsam, lieblich oder beschwingt vorgetragen, ob als reines Instrumentalstück, solistisch oder als Chorsatz dargeboten.

In mittlerweile guter Tradition trafen sich auch im Dezember 2007 wieder Sänger, Spieler und Dirigenten und nicht zuletzt Gäste zum großen Adventskonzert in der altehrwürdigen Stadtkirche zu Pößneck.

Die Proben hatten sich gelohnt! Ob alle zusammen oder jeder Chor einzeln, ein jeder brachte wunderbare festliche Weihnachtsklänge dar, welche durch die voll besetzte Stadtkirche ihren Weg in die Herzen der Zuhörer fanden. Egal, ob der Gesangsverein "Dreiklang", der Frauenchor "Cantat", das Schlossquartett Oppurg und der Chor und Kinderchor der Neuapostolischen Kirche mit seiner Solistin Carolin Kortüm, sowie - nach ein paar Jahren Pause wieder dabei - der Posaunenchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft und die Kantorei der Stadtkirche: alle erfreuten das Publikum ebenso wie die Solisten Maria Hedderich mit ihrer Sopranstimme, begleitet von Adeline Kirchhoff mit der Violine und Michael Kümritz an der Orgel.

Der eine mag lieber altbekannte Weihnachtslieder (und kam vor allem beim Weihnachtsliedermedley des "Dreiklangs" auf seine Kosten), der andere hört gerne mal was Neues (z.B. "Wunderbarer König" nach einem recht modern anmutenden Satz ...). Für jeden war etwas dabei. Der Beifall sagte alles! Und oft war in den Reihen ein "Oh, das klingt aber schön" zu hören.

Besonders herausgestellt wurde durch die Liedauswahl der geistliche und grundlegende Part von Weihnachten! Eindrucksvoll zelebrierten alle Chöre zu Beginn: "My Lord, what a morning, when the stars begin to fall". Viele Lieder im weiteren Verlauf des Konzertes berichteten von der Geburt Jesu, der das Heil in die Welt brachte. ( "Wie soll ich dich empfangen" , "Christ ist geboren" oder "Ich steh an deiner Krippen hier" u.v.m.).

Mendelssohns anspruchsvolles Doppelquartett "Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir", das "Pie Jesu" aus dem Requiem von Andrew Lloyd Webber (mit einer herrausragenden Maria Hedderich) und der eindringliche Schlusschor "Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten" setzten im Schlussteil besondere Akzente nicht nur in musikalischer Hinsicht:

  • Gott schenkt dir und mir seine Engel, Sie sind da! ER ist immer da!
  • Und eine besondere Bitte um Frieden. Er schenkt ihn, dir und mir ins Herz hinein!

Möge das Publikum dies beides verspürt haben!

Ebenso in guter Tradition erklang zusammen mit dem Publikum das allseits bekannte Weihnachtslied "O du fröhliche", bevor der Posaunenchor mit "Tochter Zion, freue dich" das Konzert beendete.

Fröhliche, aber auch bewegte Gesichter und ein volles Haus zeugten davon, dass es sich auch 2007 wieder gelohnt hat, dabei gewesen zu sein!

A.K.; Bilder: A.K.