Einssein in Christus - Ein Lobpreiskonzert

Der Saal im Kultur- und Kongresszentrum Gera war gut gefüllt, etwas über 1.000 Besucher hatten Platz genommen. Das Gospelkonzert mit dem Projektchor 2009, Orchester und Band war schon Tage vorher unübersehbar auf vielen Plakaten in den Straßen von Gera angekündigt worden. Viele bekannte Gesichter aller (!) Altersklassen waren trotz oder gerade wegen des angekündigten Programms zu sehen.

Es ist Samstag, der 13. September 2008, kurz nach 18:00 Uhr. Der Saal im Kultur- und Kongresszentrum in Gera/Ostthüringen war gut gefüllt, etwas über 1.000 Besucher hatten Platz genommen. Das Gospelkonzert mit dem Projektchor 2009, Orchester und Band war schon Tage vorher unübersehbar auf vielen Plakaten in den Straßen von Gera angekündigt worden. Viele bekannte Gesichter aller (!) Altersklassen waren trotz oder gerade wegen des angekündigten Programms zu sehen, zahlreiche Christen (u.a. Pfarrer und Pastoren) aus anderen Gemeinden und Menschen aus nah und fern.

Gemeinsamer Lobpreis Christi
Mit dem Titel "POWER" begann das Programm - und es wurde ein kraftvoller, ja denkwürdiger Abend. Einfach INCREDIBLE (unglaublich)! Die Dirigenten moderierten (fast) jedes Lied jeweils selbst kurz an. So, als ob dieses Ensemble seit Jahren zusammen musiziert, wurde ein musikalischer Lobpreis Gottes zelebriert, der den Zuhörer "packte": mal gefühlvoll, mal fordernd; mal lyrisch, mal rockig ... plötzlich wippten die Beine, der ganze Körper mit, das Innere vibrierte, die Töne umarmten das Herz.

Ist es nicht begeisternd, wenn Gottes Geist wirkt, wenn Menschen sich zu Jesus Christus bekennen? Wenn sie von ihm, über ihn und zu ihm singen. Wenn sie das in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Rhythmen, in verschiedenen Gemeinden weltweit tun. Das war an diesem Abend erlebbar.

War das Publikum eine ganze Weile trotz der mitreißenden Darbietungen und perfekter Technik noch etwas verhalten (dies lag an der räumlichen Entfernung zwischen Chor, Orchester, Band und Publikum), änderte sich das - spätestens, als einer der Dirigenten von der Grundstimmung der Aufführenden sprach (Chor, Orchester und Band bestehen aus überwiegend neuapostolischen Christen, kommen aber auch aus anderen Konfessionen): "Wir singen hier nicht nur für uns (neuapostolische), sondern für alle Christen." Es folgte spontaner Beifall auf der Bühne und im Publikum.

Der Anker in der Zeit
Christen verschiedenster Konfessionen, egal ob protestantisch, katholisch, apostolisch oder freikirchlich geprägt, haben - trotz mancher Unterschiede in der jeweiligen Kirchenlehre - EIN Fundament und Ziel: Jesus Christus! "ER IST ...", wie in einem Lied ausdrucksstark und tongewaltig akzentuiert wurde, "... DAS ZENTRUM DER GESCHICHTE, ER IST DER ANKER IN DER ZEIT, ER IST DER URSPRUNG ALLEN LEBENS UND UNSER ZIEL IN EWIGKEIT". Und auch die Konsequenz daraus wurde nicht verschwiegen: "I WILL FOLLOW HIM" (Ich werde ihm nachfolgen) - aus dem bekannten Film "Sister Act"; und bei diesem Titel bebte der Saal. Trotz mancher damit verbundener Schwierigkeiten ist dies ein Lebensweg, der nicht einsam macht: "WE ARE NOT ALONE" (Wir sind nicht allein).

"PRAISE HIS HOLY NAME" (Preist seinen heiligen Namen), so lautete auch die Überschrift über diesem Konzert - eine bessere Werbung für unseren Gott und für unseren Herrn Jesus Christus hätte es nicht geben können. "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen." Bei dieser erlebten Schubkraft sage ich "Ja" dazu; oder, um noch einmal mit dem Chor zu sprechen: "FLYING FREE" (frei fliegen).

Nach 3 Zugaben klang das Konzert besinnlich mit einem irischen Segenslied aus: "MÖGE DIE STRASSE UNS ZUSAMMENFÜHREN ...". Beim Refrain ("UND BIS WIR UNS WIEDERSEHEN, HALTE GOTT DICH FEST IN SEINER HAND") sang das Publikum mit - eine berührende Atmosphäre, die hoffentlich in vielen weiteren Konzerten des Projektchores 2009 und natürlich besonders zum Europäischen Jugendtag vom 21. bis 24. Mai 2009 in Halle 7.a in Düsseldorf erlebbar wird.

Text: T.R./M.C.; Bilder: M.C./K.Mr.