Geselliger Samstag und seliger Sonntag

Mit einem Gemeindefest am Samstag und einem Gottesdienst mit Gästen am Sonntag erlebte die Gemeinde Plauen am ersten Wochenende im September viel Freude.

(06./07.09.2008) Plauen. Mit einem Gemeindefest am Samstag und einem Gottesdienst mit Gästen am Sonntag erlebte die Gemeinde Plauen am ersten Wochenende im September viel Freude.

Das Gemeindefest 2008, zu dem der Bezirksälteste Thomas Blank zahlreiche Gäste begrüßen konnte, begann mit einem Gebet im Gottesdienstraum des Gemeindezentrums. Anschließend moderierte Gemeindevorsteher Karsten Treiber ein kurzes musikalisches Programm, das die Kinder, die Jugend und zum Schluss alle Anwesenden mit gestalteten. Dabei stimmte in vogtländischer Mundart Vorgetragenes auf das gesellige Beisammensein ein. Nachdem der gemischte Chor der Gemeinde Plauen und die Jugendlichen das schöne Lied "Gemeinsam" vorgetragen hatten, drängten alle auf das Außengelände zu Kaffee und Kuchen.

Das Rahmenprogramm am Nachmittag hatte für jeden etwas zu bieten. Die Kinder konnten basteln und spielen und für die Jugendlichen und die Junggebliebenen wurde ein Tischtennisturnier ausgetragen. Interessierte konnten sich am Orgel-Quiz oder am Bibel-Quiz beteiligen.

Wer Wissenswertes über die Orgel im Allgemeinen und über die Plauener Orgel im Speziellen erfahren wollte, der konnte den Ausführungen von Bruder Romahn lauschen. Mit Witz und Wissen erklärte er die Funktionalität einer Orgel. Von "leiser geht nicht" bis "die Kirche wackelt" stellte er den Anwesenden dann auch die Klangvielfalt der Plauener Orgel vor.

Das schöne Wetter lud zum Verweilen auf dem Aussenglände ein. Man konnte Gespräche führen und sich Roster und Fassbier schmecken lassen. Die vielen Mühen zur Vorbereitung hatten sich gelohnt. Ein besonderer Dank gilt den vielen Organisatoren und Helfern.

Der Einladung zum Gottesdienst am Sonntag waren 13 Gäste gefolgt. Der Vorsteher erklärte für diejenigen, die das erste Mal einen Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche besuchten, die Liturgie.In seiner Predigt stellte er die Freude in den Mittelpunkt. Sie soll innerhalb der Gemeinde zu finden sein und auch nach außen strahlen."Wie aber kommt die Freude in unsere Herzen?", fragte er und gab dann die Antwort:Wenn wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen und Gottes Nähe suchen, erfüllt uns göttliche Freude. Den Blick in die Zukunft gerichtet, streben wir Harmonie untereinander an und versuchen das Gute zu sehen, das Gott für uns bereitet. Dazu muss oftmals ein Positionswechsel erfolgen, müssen die Dinge aus einer anderen Perspektive, aus göttlicher Sichtweise betrachtet werden, um sich jedem ohne Vorbehalt zuwenden zu können.

Text: K.Mr./ U.S. Fotos: K.Mr.

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