Zeugnis bringen - geht das heute noch?

Auf Einladung des Bezirksältesten Thomas Blank fanden sich über 70 Glaubensgeschwister aus dem Kirchenbezirk in der Kirche Plauen ein, um Anregungen und Hinweise für einen Aufschwung des Zeugnis-Bringens zu erhalten.

(14.11.2008) Plauen. Auf Einladung des Bezirksältesten Thomas Blank fanden sich über 70 Glaubensgeschwister aus dem Kirchenbezirk in der Kirche Plauen ein, um Anregungen und Hinweise für einen Aufschwung des Zeugnis-Bringens zu erhalten.

Eine solche Resonanz und von Offenheit und Zuversicht getragene Atmosphäre hatte das Vorbereitungsteam nicht erwartet. Einleitend erwähnte der Bezirksälteste das Anliegen des Stammapostels, suchende Seelen zu finden und ihnen in unseren Gemeinden ein Zuhause anzubieten. So stellte er die Frage in den Raum: "Zeugnis bringen, geht das heute noch?" Die zahlreichen Aktivitäten in den Gemeinden, vor allem musikalischer Art, brauchen wir, um unsere Kirche bekannter zu machen. Sie ersetzen aber nicht die eigene Mission eines jeden Gemeindemitgliedes. Diese Aufgabe ist nicht nur auf die Amtsträger beschränkt. Jeder hat zunächst seine eigenen Voraussetzungen: das Glaubensfundament, ein fundiertes Bibelwissen, ein freundliches, aufrichtiges Wesen.

Fast 40 Wortmeldungen - alle davon geprägt wie man die Mission in unseren Gemeinden aktivieren kann - belebten das Zusammensein. Zusammenfassend können folgende Aussagen genannt werden:<liste art="•">

  • Wir beten intensiv um Gelegenheiten und rechte Gedanken.
  • Wir leben das Christ-Sein vor.
  • Wir haben beim Missionieren Geduld.
  • Wir ringen um Bekennermut.
  • Wir grenzen uns von unserem Umfeld nicht ab, sondern suchen Kontakte.
  • Wir stellen Jesus und das Evangelium in den Mittelpunkt.
  • Wir bemühen uns, alle Gemeindemitglieder zur Zeugenarbeit "anzuzünden".
  • Wir treten mit neuapostolischem Sendungsbewusstsein auf.
  • Wir pflegen persönliche Kontakte, ohne aufdringlich zu sein.
  • </liste>

    Bewegend war die Wortmeldung von Glaubensschwester Conny Schubert. Sie hatte zunächst ein Gospelkonzert des Jugendchores besucht und nach der Einladung in die Gottesdienste dort nichts verstanden. Aber täglich hatte sie Gelegenheit, ihre Fragen beantwortet zu bekommen. Diese persönliche Betreuung war ausschlaggebend für ihre Entscheidung, ein Gotteskind zu werden und zur Gemeinde zu gehören.

    Nach den wie im Fluge vergangenen zwei Stunden fasste der Bezirksälteste die Aussagen in einigen Grundregeln zusammen. Er bekundete die Absicht, eine solche Veranstaltung fortzuführen, denn es gäbe noch viel zu besprechen.

    Text: U.S., Fotos: U.S.

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