Triste Zeit weggeblasen

Eine Blechbläsergruppe aus dem Kirchenbezirk Plauen unter der musikalischen Leitung des Reichenbacher Gemeindedirigenten, Priester Ronald Keilig, gastierte mit einem bunten Reigen von Volksliedern am Nachmittag im Alloheim in Reichenbach/Vogtl. Sie erfreute die dortigen Senioren mit den schönsten Liedern zu der im Frühjahr neu erwachenden Natur.

(29.03.2009) Reichenbach/Vogtl.Eine Blechbläsergruppe aus dem Kirchenbezirk Plauen unter der musikalischen Leitung des Reichenbacher Gemeindedirigenten, Priester Ronald Keilig, gastierte mit einem bunten Reigen von Volksliedern am Nachmittag im Alloheim in Reichenbach/Vogtl. Sie erfreute die dortigen Senioren mit den schönsten Liedern zu der im Frühjahr neu erwachenden Natur.

Unter den Mitwirkenden, denen man sichtlich die Freude am gemeinsamen Musizieren anmerkte, waren ebenso Kinder mit ihrer Trompete als auch Senioren. Dieses Ensemble ist seit vielen Jahren bemüht, immer wieder die Nachwuchstalente aus verschiedenen Gemeinden mit einzubeziehen. Erstmals beteiligten sich zwei Saxophonspieler bei diesem Auftritt. Viele der Heimbewohner sangen die ihnen bekannten Volkslieder gleich mit und spendeten nach jedem Liedvortrag reichlich Applaus.

In ansprechenden verbindenden Worten wies der Dirigent immer wieder auf die erwachende Jahreszeit nach dem Winter hin und fand dabei gekonnt den Bogen zu Gottes großen Taten in der Schöpfung. Deshalb, so betonte er, sollten die Herzen immer ein bisschen fröhlich gestimmt und sehr dankbar sein.

Die Blechbläser sind in diesem Hause keine Unbekannten. Schon öfters erfreuten sie die älteren Menschen in der Adventszeit.

Schon seit über 20 Jahren pflegt die Gemeinde Reichenbach intensive Kontakte zu den Alloheim-Bewohnern. Monatlich findet an einem Samstagvormittag ein Gottesdienst statt, zu dem immer ein kleiner Chor für die musikalische Umrahmung dabei ist. Der für diese Seniorenresidenz seit vielen Jahren verantwortliche Priester Thomas Bogner betreut mit weiteren Amtsbrüdern in Seelsorgebesuchen nicht nur die dort lebenden Glaubensgeschwister, sondern auch zahlreiche Gäste. Zirka 50 Heimbewohner freuen sich, wenn die Seelsorger der Neuapostolischen Kirche sich ihrer individuellen Sorgen annehmen, mit ihnen beten oder einfach ein tröstendes Wort haben. Viele von ihnen besuchen gern die Gottesdienste vor Ort.

Bei allen Amtsbrüdern, den Sängern und Instrumentalisten, die diesen zusätzlichen Dienst unterstützen und Zeit opfern, bedankt sich der Gemeindevorsteher, Hirte Ralph Lemke, ganz herzlich.

Text / Fotos: U.S.

Eindrücke ...