Musik in "Sachsens grüner Mitte"

Traditionell findet im vogtländischen Reichenbach jährlich die Veranstaltung "Musik im Park" statt. Immer Anfang Juli finden sich zahlreiche Zuhörer am Musikpavillon des idyllisch gelegenen Stadtparks ein. Auch der Chor der neuapostolischen Kirchengemeinde Reichenbach und die Blechbläser des Kirchenbezirkes Plauen gehören mittlerweile zum "Stammpersonal", das hier alljährlich seinen Auftritt hat.

Reichenbach/V. Traditionell findet im vogtländischen Reichenbach jährlich die Veranstaltung "Musik im Park" statt. Immer Anfang Juli finden sich zahlreiche Zuhörer am Musikpavillon des idyllisch gelegenen Stadtparks ein. Auch der Chor der neuapostolischen Kirchengemeinde Reichenbach und die Blechbläser des Kirchenbezirkes Plauen gehören mittlerweile zum "Stammpersonal", das hier alljährlich seinen Auftritt hat.

Doch dieses Mal hatten sich die Organisatoren für einen anderen Veranstaltungsort entschieden: Anlässlich der 5. Sächsischen Landesgartenschau verlegten sie dieses Event auf das LAGA-Gelände. Bunt wie die blühende Vielfalt gestaltete sich auch das musikalische Angebot an diesem Tag. So hörte man in "Sachsens grüner Mitte" Musik der verschiedensten Genres. Bei hochsommerlichen Temperaturen, strahlend blauem Himmel, duftender Mannigfaltigkeit und angenehmen Klängen verweilten zahlreiche Zuhörer vor der Hauptbühne. Besonders die Plätze unter den Sonnenschirmen waren an diesem Tag sehr begehrt.

Gegen 16 Uhr kündigte der Moderator des Events, Herr Andreas Bachmann, in ungezwungener Art und Weise den Chor und die Instrumentalisten der NAK an, und der verantwortliche Dirigent, Priester Ronald Keilig, stand ihm dabei unterstützend zur Seite.

Die ca. 70 Darbietenden, bestehend aus Blechbläsern, Jugend- und Gemeindechor und anderen Instrumentalisten, brachten dem Publikum Lieder aus der NAK-Chormappe - wie z.B. "Singet dem Herrn ein neues Lied"; "Auf, Seele, Gott zu loben" u.a. - aber auch Liedgut aus der Sparte der neuen geistlichen Musik wie z.B. "Anker in der Zeit" zu Gehör. Natürlich durften auch Volkslieder wie das "Heidenröslein" oder "Geh' aus, mein Herz und suche Freud'" nicht fehlen. Dirigiert wurden die einzelnen Vorträge von Ronald Keilig, Thomas Ebert, Jörg und Knut Lemke.

Chorbeiträge wechselten sich mit Blechblasmusik ab, wodurch dem Publikum eine kurzweilige, bunt gemischte Vortragsfolge dargeboten wurde. Als die Blechbläser das Lied "Welch ein Freund ist unser Jesus" in einer Bearbeitung von Manfred Häberlein, einem der Gründungsmitglieder von Harmonic Brass München, spielte, kam sichtlich Bewegung in die Zuhörerreihen: Der flotte Rhythmus des Liedes verleitete unbewusst zum "Beinwippen".
Gemeinsam setzten Sänger und Instrumentalisten den Schlusspunkt mit dem bekannten geistlichen Volkslied "Großer Gott, wir loben dich".

Als Zugabe spielten die Blechbläser mit Schlagzeugbegleitung den US-Gospel "Gloryland". Dieser wurde in den späten 1950er-Jahren in England adaptiert und in den 1960er-Jahren nach Deutschland gebracht, wo er den meisten in der Version "Ja, wir sind mit'm Radl da" wohl eher bekannt sein dürfte.

Damit ging ein facettenreicher Musiknachmittag zu Ende.

Text: K.Mr./S.C., Fotos: K. Mr.

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